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Abenteuerspielplatz PONGOLAND

Abenteuerspielplatz PONGOLAND
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Hallo liebe Abenteurer, BOO hier, euer tierischer Blogger!

Wie in meinem letzten Blogbeitrag bereits kurz erzählt, bin ich heute in den Leipziger Zoo gereist. Und zwar ins Pongoland. Lustiger Name. „Pongo“ ist ein wissenschaftlicher Name und steht für den Orang-Utan. Hier in Pongoland leben ganz viele meiner Artgenossen zusammen mit anderen Menschenaffen in einer Art Menschenaffen-WG. Hier gibt es Orang-Utans, Schimpansen, Gorillas und uns Bonobos. Das ist ziemlich einzigartig in der Zoowelt. In der Wildnis würden sich diese Affenarten nämlich niemals begegnen. Dazu leben sie zu weit voneinander entfernt (teilweise tausende Kilometer).

Pongoland! Ein Urwald mitten in Leipzig? Ja, irgendwie schon. Aber auch noch so viel mehr! Auf 30.000 Quadratmetern (ungefähr so groß wie 4 Fussballplätze) wurde ein richtiger Abenteuerspielplatz zum Toben, Klettern, Erforschen und Entspannen erschaffen.

Als Pongoland 2001 eröffnet wurde, war dieses Projekt einzigartig. Und das ist es bis heute geblieben. Das Areal ist nicht nur Publikumsmagent für Besucher aus aller Welt, es ist auch Arbeitsplatz für Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Pongoland gehört weltweit zu den modernsten Anlagen.

Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten im Pongoland.

Das Max-Plank Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie (das Wort Anthropologie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Menschenkunde) erforscht hier in Pongoland die Menschenaffen. Und zwar versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, was Menschenaffen alles verstehen, wie sie ihre Umwelt wahrnehmen, welche Gefühle sie zeigen. Die Ergebnisse vergleichen die Wissenschaftler dann mit den Menschen. Das tolle daran ist, das man hier den Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen kann und selbst Wissenschaftler sein kann. Ein richtig tolles Abenteuer für große und kleine Zoobesucher. 

Cool ist auch, dass die Wissenschaftler zusammen mit dem Frauenhofer Institut eine Gesichtserkennung entwickelt haben. Mit dieser Technologie kann man jetzt an Bildschirmen zu jedem Affen Informationen abrufen.

Woher kommt eigentlich der Name „bonoboo“?

Ich glaube, ihr könnt euch mittlerweile denken, woher der Name „bonoboo“ stammt. Richtig! Er ist abgeleitet von der Menschenaffenart Bonobo. Als unser Chefabenteurer mit seinem 5-jährigen Sohn dieses Frühjahr dem Leipziger Zoo einen Besuch abstatteten, verbrachten sie ganz viel Zeit in Pongoland und waren von der Größe der Anlage und den vielen spielenden, kletternden und tobenden Menschenaffen fasziniert und der Name und die Marke waren geboren.

Puh! Das war ein sehr aufregender Tag. Respekt, was der Zoo Leipzig hier auf die Beine gestellt hat. Hier lohnt sich ein Besuch. Und man kann im Tierpark mit der Famile den ganzen Tag verbringen und es wird keine Sekunde langweilig. Einen tollen Beitrag hat übrigens der MDR geschrieben. Den könnt ihr hier nachlesen. Ebenfalls vom MDR stammt dieser 3 minütige Bericht über das Pongoland.

Nächste Woche bin ich in der Behindertenwerkstatt „Fliedners“. Dort schaue ich den Menschen mit Behinderung über die Schulter mit wieviel Freude und Herzblut sie dort unsere Messlatten-Sets konfektionieren und verpacken.

Bis zum nächsten Mal.

Tierische Grüße

Euer BOO.

P.S. Auch diesesmal vielen Dank an den Zoo Leipzig für den tollen Tag und die Fotos, die ich im Blog verwenden durfte.

 

 

bonoboo - ABENTEUER WACHSEN.
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