post-title Eine Welt ohne Plastik – ist das möglich?

Eine Welt ohne Plastik – ist das möglich?

Eine Welt ohne Plastik – ist das möglich?
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Hallo meine kleinen und großen Abenteuer-Freunde – ich bin’s, BOO, euer tierischer Blogger!

Erinnert ihr euch an meinen Freund Fritz, den Blauwal? Wir haben uns neulich wieder getroffen – mit all unseren anderen Meeresfreunden: Steve der Rochen, die 8 armige Krake Oskar, die alte und kluge Schildkröte Kassiopeia, Bobby der Kugelfisch und natürlich Pepe, der kleine orange Clownfisch.

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Ihr kennt meine Meeresfreunde vielleicht von der lustigen Messlatte Abenteuer Ozean’ . Wir hatten jedenfalls ziemlich viel Spaß zusammen, aber wir haben uns auch über ein gaaanz ernstes Thema unterhalten: das viele Plastik im Meer, unserem Zuhause.

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Warum ist Plastik ein Problem für unsere Umwelt?

Wisst ihr was Plastik ist? Plastik ist ein Kunststoff – also ein Material, das in der Natur nicht vorkommt, sondern in Fabriken zum Beispiel aus Erdöl hergestellt wird. Eigentlich ist Plastik ja eine ganz coole Sache: Viele aufregende Dinge konnten seit seiner Entdeckung vor über 100 Jahren entwickelt werden, und Autos wären so ganz ohne Kunststoffe ziemlich schwer und bräuchten viel mehr Benzin oder Diesel.

Wenn da nur die Sache mit der Entsorgung nicht wäre, also wie man die ganzen Kunststoffe wieder los wird … und da sind wir schon beim Thema: Weil Plastik künstlich hergestellt wird, kann die Natur nichts damit anfangen. Habt ihr vielleicht einen Kompost zuhause oder im Kindergarten? Da schmeisst ihr zum Beispiel Kartoffelschalen drauf, die sich dann zersetzen und irgendwann wieder zu Erde werden. Mit Plastik funktioniert das leider nicht: das zersetzt sich nicht. Eine Plastiktüte braucht rund 400 Jahre um zu verrotten; manche Kunststoffe liegen in Millionen von Jahren noch da, wo sie hingeworfen wurden. Und genau das ist das Problem! Wahnsinnig viel Plastikmüll landet nämlich früher oder später bei uns im Meer – schaut mal hier.

Plastik ist für Tiere sehr gefährlich!

Vor allem die winzig kleinen Plastikteilchen, so genannte Mikroplastikpartikel, sind das Problem: Selbst mein Freund Fritz hätte sie neulich fast mit seiner Hauptnahrungsquelle Plankton verwechselt – stellt euch das mal vor, fast hätte er also Plastik gegessen! Das wäre ihm garnicht gut bekommen … Leider geht es vielen unserer Freunde so: Entweder sie fressen versehentlich Plastik, oder aber sie verheddern sich darin, zum Beispiel in Plastiktüten – das ist einer Freundin von Kassiopeia passiert, die zum Glück in letzter Minute von freundlichen Fischern gerettet werden konnte.

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Was tun? Zwar kann man Plastik recyceln, also wiederverwerten, aber leider nur teilweise und nur bestimmte Kunststoffe – das erkläre ich euch ein andermal! Am besten ist es also, Plastikmüll möglichst zu vermeiden. Besprecht doch mit Mama und Papa, wie ihr bei euch Zuhause auf Plastik verzichten könntet; denkt zum Beispiel mal an die vielen Verpackungen und Tüten … viele gute Tipps gibt’s übrigens bei Anne von beachcleaner. Ich bin schon ganz gespannt auf eure Ideen und plastikfreien Abenteuer! Schreibt sie mir einfach an bonoboo@abenteuer-wachsen.de

Bis bald im nächsten Abenteuer!

Euer BOO

 

Die Fotos für diesen Beitrag kommen von Simson Petrol; Giuseppe Famiani; Danielle MacInnes und Louis Hansel.

Die Illustrationen von nordicworking.com | ©2018 bonoboo

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