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SUMM SUMM SUMM – BOO und die Bienen

SUMM SUMM SUMM – BOO und die Bienen
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Hallo meine kleinen und großen Abenteuer-Freunde – ich bin’s, BOO, euer tierischer Blogger! Habe ich euch eigentlich schon mal verraten, was eines meiner absoluten Lieblingsessen ist? Nein? Na, dann wird es aber höchste Zeit: Ich esse schrecklich gerne Honig. Ihr auch? Das habe ich mir gedacht. Aber sagt mal, wisst ihr auch woher der Honig kommt? – Richtig: von den Bienen.

Darum habe ich mich heute mal als Imker versucht und erzähle euch kurz, was wir alle für den Erhalt unserer fleissigen und für unsere Natur notwendigen Helfer tun können.

Ohne Bienen geht es nicht

Bienen sind sehr fleißig: Sie fliegen den ganzen Tag von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar. Das sieht man übrigens auch auf der Kindemesslatte Abenteuer Bienen sehr schön: Da wimmelt es nur so von fleißigen Bienen und bunten Blumen.

Set Übersicht, Messlatten Kinder, Abenteuer Bienen

Zurück im Bienenstock verarbeiten die Bienen den Nektar und füllen ihn in eine Wabe, die sie mit einem Wachsdeckel verschließen. Fertig ist der Honig! Das ist aber noch nicht alles: Beim Umherfliegen und Nektarsammeln transportieren die Bienen auch die Pollen, bestäuben die Pflanzen und sorgen so ganz nebenbei dafür, dass diese sich vermehren. Das heißt, Bienen sind nicht nur wichtig, damit wir leckeren Honig essen können, sondern ohne sie gäbe es keine Blumen, kein Gemüse und auch kein Obst – Äpfel, Birnen oder Kirschen zum Beispiel wachsen ausschließlich nach der Bestäubung durch Bienen.

Bienen in Gefahr

Vielleicht ist es euch selbst schon aufgefallen, wenn ihr im Garten spielt oder über die Wiese lauft: Es gibt nicht mehr so viele Bienen.

Das liegt zum einen an einem winzig kleinen Tier, der Varroa-Milbe. Sie beißt die Bienen; durch die Bisswunde dringen Krankheitserreger ein, die die Biene schwächen. Wenn es zu viele dieser Milben gibt, können ganze Bienenvölker sterben.

Zum anderen sind wir Menschen schuld: Es gibt nicht mehr so viele Blütenpollen wie früher, weil die Wiesen abgemäht werden, bevor sie blühen – die Bienen finden deshalb immer weniger Nahrung und werden geschwächt. Ein weiteres großes Problem sind die Pflanzenschutzmittel, die wir Menschen in der Landwirtschaft einsetzen. Die Bienen nehmen das Gift mit den Blütenpollen auf und ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten sinkt. Die Bienen sterben also, weil sie geschwächt oder krank sind.

So können wir den Bienen helfen

Selbstverständlich können wir alle etwas gegen das Bienensterben tun. Ihr braucht dafür nicht einmal einen großen Garten – ein Balkon oder sogar ein Fensterbrett genügen:

  • Pflanzt pollenreiche Pflanzen an, die Bienen Nahrung bieten, wie Sonnenblumen, Steinkraut oder Kapuzinerkresse; viele Gärtnereien kennzeichnen bienenfreundliche Pflanzen. Bunte Wildblumenmischungen wachsen übrigens auch prima im Balkonkasten!
  • Frische Kräuter sind nicht nur super für dich und deine Eltern, sondern auch für die Bienen – zum Beispiel Lavendel, Schnittlauch oder Zitronenmelisse.
  • Ein etwas unordentlicher Garten bietet Bienen – und anderen Insekten und Vögeln – viel Nahrung und Lebensraum (und ist außerdem viel aufregender, oder? ;-)).
  • Kauft mit euren Eltern möglichst Bio-Produkte ein, denn die Bio-Landwirtschaft verwendet keine giftigen Spritzmitteln, die den Bienen schaden.

Noch mehr tolle Tipps zur Bienenrettung – sogar Einkaufszettel für bienenfreundliche Pflanzen! – und ganz viel Spannendes über Bienen gibt es beim Bildungsprojekt Bienenretter.

… so, und ich mache mir jetzt ein leckeres Honigbrot, hmmm. Bis bald, ihr lieben Abenteurer!

bonoboo - ABENTEUER WACHSEN.
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