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Über den Wolken!

Über den Wolken!
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Hallo meine kleinen und großen Abenteuer-Freunde – ich bin’s, BOO, euer tierischer Blogger!

Wisst ihr, was ich schrecklich gerne mache? – Ich lege mich auf den Rücken ins Gras und schaue in den Himmel. Und träume ein bisschen vor mich hin: wie schön es doch wäre, wenn ich fliegen könnte … also so richtig, nicht nur wenn ich in meinem Doppeldecker sitze, sondern einfach so, nur mit meinen ausgebreiteten Armen … Mit dem Flugzeug fliegen ist für unsere Umwelt und das Klima nämlich leider ziemlich schädlich, deswegen fliege ich auch sehr selten; nur, wenn es garnicht anders geht. Umso toller wäre es doch, wenn ich so ganz ohne CO2-Ausstoß losfliegen könnte!

Ich will fliegen!

Wieso geht das eigentlich nicht? Ich kann doch schließlich richtig gut und weit von Ast zu Ast springen! Sofort sind mir meine Freunde von der Messlatte ‚Abenteuer Fliegen’ eingefallen; ich habe mich also aufgemacht und Fleckchen, die Giraffe gefragt. Leider konnte sie mir auch nicht wirklich erklären, warum ich nicht fliegen kann. Außerdem ist sie ganz zufrieden, sie meint, sie kommt mit ihrem langen Hals schließlich weit genug hinauf. Und wenn sie mal etwas höher hinauf will, steigt sie in ihren Heißluftballon und lässt sich treiben. Genau so hält es Dieter, mein mutiger Elefanten-Freund: Er ist nämlich Fallschirmspringer! Er sagt, das ist fast wie Fliegen. Mir persönlich geht das ja etwas zu schnell nach unten, huu!, außerdem möchte ich auch nach oben fliegen können.

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Und dann habe ich Johann getroffen: Johann ist ein Pelikan. Das ist ein Wasservogel – und hurra, der kann fliegen! Sogar ziemlich gut: Der Start ist zwar immer etwas mühsam, aber wenn er erstmal in der Luft ist, kann er einen ganzen Tag lang durchfliegen, bis zu 500 Kilometer weit ohne Pause – stellt euch das mal vor! Johann ist auch nicht wirklich langsam, er schafft bis zu 56 km/h in der Stunde – das ist schneller, als man in Ortschaften mit dem Auto fahren darf. Als ich das gehört hatte, wusste ich dass Johann mir weiterhelfen kann: Wie kann ich endlich fliegen lernen?

Wie funktioniert eigentlich Fliegen?

Johann hat mir zunächst mal erklärt, was man zum Fliegen braucht. … ihr ahnt es schon, oder? – Genau, Federn. Wisst ihr eigentlich, wie Federn funktionieren?

Vögel haben ein ganzes Team aus verschiedenen Federn: große und kleine, harte und ganz kuschelige. Die langen Hand- und Armschwingen zum Beispiel sind extra stabil und sehr elastisch, damit der Vogel schnell die Richtung ändern kann und auch bei ganz starkem Wind sicher fliegt. Die Federn an den Flügeln haben deswegen kräftige Federkiele, an denen wiederum Federäste nach links und rechts wachsen. Von diesen Federästen gehen kleine Ästchen ab, die ‚Strahlen’. Die sind ganz fest miteinander verbunden, so ähnlich wie ein Klettverschluss – das kennt ihr sicher von euren Schuhen, oder? Dieser ‚Feder-Klettverschluss’ macht den Flügel zu einer stabilen, elastischen Tragfläche. Und so können Johann und alle anderen Vögel fliegen. Naja, fast alle: Laufvögel wie der Kiwi und der Vogel Strauß können bekanntlich nicht fliegen – die rennen lieber.

Wenn ihr mehr über Federn wissen wollt, lest doch mal hier in den Bericht von Geolino rein.

Warum Affen nicht fliegen können

Tja, das wird also wohl nix mit dem umweltfreundlichen Fliegen: Ich habe nun mal Fell wie alle Affen, und keine Federn. Dafür kann ich aber klettern, mich von Ast zu Ast hangeln. Ich hab nämlich im Gegensatz zu den Vögeln 2 kräftige Arme.

Bis bald, ihr lieben Abenteurer!

Euer BOO.

Übrigens: Wenn Johann müde ist und sich den langen, mühsamen Start ersparen möchte, dann steigt er in sein buntes Luftschiff und dreht eine gemütliche Himmelsrunde 😉

Illustrationen von nordicworking.com | © 2018 bonoboo

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