post-title Wenn ich groß bin, werde ich Weltraumfahrer!

Wenn ich groß bin, werde ich Weltraumfahrer!

Wenn ich groß bin, werde ich Weltraumfahrer!
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Hallo meine kleinen und großen Abenteuer-Freunde. Hier ist BOO, euer tierischer Blogger.

Ich habe euch letztes Mal auf eine Reise zu meinem Freund Fritz, dem Blauwal mitgenommen, der durch das viele Plastik im Meer in ziemlichen Schwierigkeiten steckte. Nun bin ich wieder auf dem Rückweg und schlage eine ganz neue Route ein: Ins Weltall. WOW! Denn Elias, so heißt mein ältester Freund, der fragt mich ständig, ob es Aliens gibt und erst neulich, als der Blutmond am Himmel zu sehen war, fragte er mir gaaaanz viele Löcher in den Bauch. Ich kann mir vorstellen, dass ihr auch ganz viele Fragen zum Weltraum habt, daher erzähle ich euch heute ein bisschen was von meiner letzten Weltraumexpedition.

Lasst uns schauen, wie viele unterschiedliche Planeten es in unserem Sonnensystem gibt, warum  es so cool, ist ein Weltraumfahrer zu sein. Vielleicht wollt ihr auch, wie mein Freund Elias, Weltraumfahrer werden. Seid ihr gut angeschnallt? Dann geht es jetzt los!

Unser Sonnensystem.

Das Weltall wird auch Kosmos oder Universum genannt und Forscher haben herausgefunden, dass das Weltall mit einem Urknall vor fast 14 Millionen Jahren entstanden ist. Die Wissenschaftler haben bisher erst einen ganz winzigen Teil des Universums erforscht und dafür wird viel Technik wie z.Bsp. Satelliten, Teleskope und Sonden ins Weltall geschossen. Teleskope kennt ihr vielleicht von der Sternwarte in eurer Nähe, denn damit kann man in ganz klaren Nächten Sterne und Planeten beobachten und viel über den Sternenhimmel erfahren. Sterne sind leuchtende Himmelskörper und der am dichtesten an der Erde liegende Stern ist die Sonne. Mit deinem Auge kannst du ungefährt 6000 Sterne am Himmel erkennen, sie alle gehören zu unserer Galaxis. Boah, das ist wirklich unvorstellbar viel. Weiter entfernte Galaxien kann man mit Teleskopen erkunden. Planeten sind auch leuchtende Himmelskörper die Sterne/die Sonne umkreisen. In unserem Sonnensystem gibt es die Sonne, acht Planeten, Zwergplaneten und Gesteins- oder Metallbrocken wie Asteroiden und Kometen.

Eine ganz tolle Eselsbrücke.

Weißt du wie die Planeten heißen? Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Soll ich euch sagen, wie einfach es ist, sich diese zu merken? Es gibt einen tollen Satz, der alle Planeten benennt und zwar in der Reihenfolge zum Abstand der Sonne: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“. Eine besonders tolle Entdeckung habe ich für euch auf dem Mars gemacht. Ich wusste erst gar nicht, was das ist doch dann erkannte ich einen riiiiiiesigen Vulkan. Er ist 26 km hoch und 600 km im Durchmesser. Aber zum Glück ist er schon erloschen. Wusstest du, dass Planeten mehrere Monde haben können? Der Saturn hat über 60 Monde! Unsere Erde hat nur einen Mond, den Erdmond. Wart ihr schonmal an der Nordsee? Dann habt ihr sicher bemerkt, dass manchmal das Wasser ganz weit weg ist. Das nennt man Gezeiten, also Ebbe und Flut und dafür ist der Mond verantwortlich. Der Erdmond ist der einzige Mond, auf dem ein Mensch gelandet ist. Es war im Jahr 1969 und der amerikanische Astronaut hieß Neil Armstrong. Ich kann euch sagen, er war ein richtiger Held und von nun an entwickelte sich die Raumfahrt mega schnell. Es wurden Trägerraketen ins Weltall geschossen, die Sonden aussetzen um die vielen Fragen der Wissenschaftler zu beantworten.

Weltraumschrott. Schwerelose Müllberge.

Aber wisst ihr, mit jeder Weltallmission werden unglaublich viele Müllberge hinterlassen, so zum Beispiel die Weltraumfahrzeuge, die Astronauten nicht wieder mit auf die Erde nehmen. Auch Bruchstück von Satelliten oder Teile von ausgebrannten Raketen rasen mit affenartiger Geschwindigkeit durch das Weltall. Der Weltraumschrott kann auf bewohntes Gebiet zufliegen und so eine große Gefahr für die dort lebenden Menschen werden. Ganz schön gruselig, oder? Wissenschaftler überlegen, den Weltraumschrott mit Magneten oder großen Netzen wieder einzufangen und auf die Erde zurückzubringen. Aber das geht nur mit den großen Teilen.

Tolle Erfindungen dank Weltraumforschung.

Doch die Weltraumforschung hat auch viel Gutes und dafür gesorgt, dass sich unsere Technik schnell weiter entwickelt. So können z.Bsp. GPS Satelliten die sich im Weltraum befinden, die Position des Autos jederzeit erkennen und euch durch Navigation sicher ans Ziel bringen. Auch Klettverschlüsse sind eine Erfindung aus der Weltraumforschung, denn im Weltraum herrscht Schwerelosigkeit, das bedeutet, dass alle Sachen durch die Gegend fliegen. Der Klettverschluss, den du an Turnschuhen hast, hält nicht nur deine Schuhe zu, sondern auch die Geräte der Weltraumforscher am richtigen Platz. 

Und ich, euer Boo, habe das aller Interessanteste für euch herausgefunden. Ich habe mich auf meiner Reise mit dem Deutschen Weltraumforscher Alexander Gerst getroffen. Er ist Chef der internationalen Raumstation ISS und fliegt schon einige Zeit durchs Weltall und untersucht ganz viel. Aber außerirdisches Leben haben er und seine Kollegen nicht nachweisen können. Als ich ihn besuchte, untersuchte er gerade einen Gewittersturm auf der Erde, daher konnte ich ihn nicht länger stören und bin schnell weiter zu meinem nächsten Abenteuer geflogen. Liebe Abenteurer, sicher konnte ich nicht alle eure Fragen beantworten daher sage ich euch, bleibt schön neugierig, denn das Weltall ist so riesig und wir haben erst einen winzigen Teil erforscht. Wer weiß, was es dort noch alles Spannendes zu entdecken gibt.

Warum unsere Erde der blaue Planet genannt wird, warum es ein Loch in der Schutzhülle um die Erde gibt, was Ozon ist und was es macht …. all das erzähle ich euch in einem meiner nächsten Abenteuer.

Bis zu nächsten Mal, ihr kleinen Abenteurer.

Euer Boo.

bonoboo - ABENTEUER WACHSEN.
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